Schriftzug Musiksommer
St. Laurentiuskirche Markranstädt

Herzlich willkommen

auf den Seiten des Markranstädter Musiksommers!

 

Den Einstieg in das nächste Jahr voller Musik und gleichzeitig das Ende der musikalischen Saison 2019 in der St. Laurentiuskirche bildete nun am 11. Januar das Konzert zum neuen Jahr mit dem Bläserquintett der Sächsischen Bläserphilharmonie.

Damit entlassen wir unsere Zuhörer jetzt in die Konzertpause und würden uns freuen, Sie zur Eröffnung des 20. Markranstädter Musiksommers am 9. Mai 2020 um 16:00 Uhr wieder in St. Laurentius begrüßen zu dürfen.

Bis dahin eine gute Zeit
wünschen Ihnen
Pfarrer Michael Zemmrich und
Kantor Frank Lehmann.

 
 

Rückblick

 

Neujahrsempfang 2020 des Markranstädter Bürgermeisters

Zwei Mal erfuhr die Kirchgemeinde Markranstädter Land eine Erwähnung beim Neujahrsempfang von Markranstädts Bürgermeister Jens Spiske am 11. Januar 2020, bei dem traditionell auch immer ehrenamtliches Wirken geehrt wird.
Pfarrer Michael Zemmrich erhielt aus der Hand des Bürgermeisters einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro aus der Stadtkasse zur Unterstützung der Erneuerung des Geläuts der St. Laurentiuskirche. Im Weiteren ehrte er Kantor Frank Lehmann für sein nun schon zwanzig Jahre andauerndes Engagement für den Markranstädter Musiksommer.

hier Beitrag zur Scheckübergabe
hier Beitrag zur Ehrung Ehrenamtlicher

 

 
 
Konzert zum neuen Jahr am 11. Januar 2020 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Den Einstieg in das Jubiläumsjahr 2020, in dem die St. Laurentiuskirche ihren 500. „Geburtstag“ feiert und der Markranstädter Musiksommer in seine 20. Saison gehen wird, gestaltete das Bläserquintett als Ensemble der Sächsischen Bläserphilharmonie.
Claudia Scheibe (Querflöte) führte moderierend durch das Konzert, in dem unter dem Motto „Alles geklaut“ Bearbeitungen bekannter Kompositionen zur Aufführung kamen, darunter Stücke aus Bachs «Das Wohltemperirte Clavier», Mozarts «Cosi van Tutte» und aus dem «Sommernachtstraum» von Mendelssohn Bartholdy. Auch einer der Slawischen Tänze von Dvořák war zu hören.
Das Publikum applaudierte kräftig für eine Zugabe, die gab es mit «Leichtes Blut» von Johann Strauss Sohn. Da man auf einem Bein bekanntlich nicht stehen kann, erklang schließlich noch eine zweite zum Abschluss. Als "Rausschmeißer" war eine „ziemlich schräge Polka“, wie es Claudia Scheibe anmoderierte, von Tschaikowski zu hören.
Dieser musikalische Jahresbeginn machte viel Spaß und natürlich Appetit auf das „große Ganze“ – damit war die Ankündigung eines Konzertes mit der kompletten Sächsischen Bläserphilharmonie gemeint. Dazu müssen wir aber noch etwas Geduld aufbringen. Doch wer schon einmal eines ihrer Konzerte besucht hat weiß, dass sich das Warten lohnen wird.

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Silvesterkonzert in St. Laurentius Markranstädt am 31. Dezember 2019, Foto: SR

Zum Silvesterkonzert am 31. Dezember hatten Sonja Riedel (Klarinette), Antje Dietzmann (Viola) und Kantor Frank Lehmann an der Kreutzbach-Orgel und am Klavier zum zweiten Mal innerhalb der Saison eingeladen.
Auch in diesem Konzert standen bei treuen Konzertbesuchern bekannte und beliebte Bearbeitungen für Klarinette, Viola und Orgel auf dem Programm, wie zum Beispiel das «Pièce en sol mineur» des französischen Komponisten Joseph Edoard Barat oder Frederick Loewe's «Ich hätt' getanzt heut' Nacht» aus dem Musical «My Fair Lady». Passend erklang auch der Choral «Das alte Jahr vergangen ist» von Johann Sebastian Bach.
Großes Aufhorchen gab es freilich bei der Titelmelodie zu «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» von Karel Svoboda und im zweiten Teil des Konzertes, unten im Altarraum mit Klavierbegleitung durch Frank Lehmann, bei «Heinzelmännchens Wachtparade» des am 1. Januar 1945 in Berlin gestorbenen Komponisten Kurt Noack.
Beschwingt, im wahrsten Sinne des Wortes, wurde es am Ende des Konzertes mit dem Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch und die Zeit verging mit den kurzweiligen Zwischenmoderationen von Rainer Mlynarczyk wie im Flug. Viel Applaus gab es am Konzertende und quasi "zum Auszug" noch einmal «Heinzelmännchens Wachtparade» als Zugabe.

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Weihnachtsoratorium 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

In St. Laurentius Markranstädt waren auch 2019 wieder, traditionell am 3. Advent, die Kantaten 1 bis 3 aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium zu hören.
Pfarrer Michael Zemmrich begrüßte die Zuhörer in der bis auf die hinterste Reihe der Empore besetzten Kirche und stimmte mit ein paar einleitenden Gedanken auf die folgenden 90 Minuten ein. Die Solistinnen und Solisten für diese Aufführung waren wieder Tenor Kim Schrader und Claudia Maria Laule (Alt) sowie die erneut dankenswerterweise kurzfristig eingesprungenen Katrin Bräunlich (Sopran) und Anton Haupt (Bass). Kantor Frank Lehmann stand vor Kantorei und dem Laurentiusorchester.
Alle Mitwirkenden bereiteten den Zuhörern wieder mit hoher musikalischer Qualität einen wunderbaren Ausklang dieses dritten Advents und eine schöne Einstimmung auf die folgenden Weihnachtstage.
Verdient viel Applaus gab es am Ende und natürlich wieder das «Jauchzet, frohlocket» als Zugabe.

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Gedenkkonzert zum Buß- und Bettag am 20. November 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Bedrückende Aktualität lag über dem Gedenkkonzert zum Buß- und Bettag am 20. November. Pfarrer Michael Zemmrich begrüßte die Konzertbesucher und Mitwirkenden zu diesem zweiten Herbstkonzert, das unter dem Motto „Shalom – Kirche trifft Synagoge“ stand und leitete ein mit ein paar Worten zum christlich-jüdischen Verhältnis.
Er übergab dann das Wort an Semjon Kalinowsky (Viola), der etwas zum Programm dieses Konzertes sagte und über seine Forschungen zu jüdischen Komponisten und deren Werken sprach. Er verwies auch darauf, dass es etwa seit dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zur Zerstörung vieler Synagogen in der Nazizeit auch Orgeln in vielen der Gotteshäuser gegeben hat.
So startete das Konzert dann auch mit einem Fest-Präludium für Orgel solo des deutsch-jüdischen Komponisten Louis Lewandowski, gespielt von Fredrik Albertsson (Landskrona, Schweden) an unserer Kreutzbach-Orgel.
Im gemeinsamen Spiel von Viola und Orgel waren dann u. a. Repertoire-Klassiker wie «Kol Nidrei» von Max Bruch und «Prayer» von Ernest Bloch zu hören, aber auch ein wiederentdecktes Stück von Friedrich Gernsheim (1839-1916), dem zu seiner Zeit beinahe als Wunderkind gefeierten Komponisten, Dirigenten und Pianisten. Oder auch ein Orgelstück von Siegfried Würzburger, dem 1910 ersten Organisten der neuen Westend-Synagoge Frankfurt am Main, der dort oft mit seinen Improvisationen begeisterte. Fredrik Albertsson hatte noch zwei Stücke für Orgel solo von Jehan Alain und Felix Mendelssohn Bartholdy ausgesucht und auf der Kreutzbach-Orgel beeindruckend routiniert dargeboten.
Viel Applaus gab es für dieses außergewöhnliche Konzert und unten im Altarraum gaben Semjon Kalinowsky (Viola) und Fredrik Albertsson am Klavier noch eine kleine Zugabe.

 

 
 
Herbstkonzert mit Matthias Eisenberg am 1. November 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Lange Zeit war er nicht in unserer Kirche zu Gast, doch nun ergab es sich wieder – Matthias Eisenberg kam nach Markranstädt und viele Orgelbegeisterte, selbst überregional, taten es ihm gleich.
Zunächst begann der Meister klassisch, Bachs Praeludium und Fuge Es-Dur (BWV 552) und auch Mendelssohns Orgelsonate op. 65 Nr. 3 bahnten sich ihren Weg von der Orgelempore in die Ohren seiner begeisterten Zuhörer.
Noch mehr Freude ließ sich in den Gesichtern quer durch die Bankreihen ablesen, als es dann an die Königsdisziplin Eisenbergs ging – die Improvisation.
Zahlreiche Themenwünsche konnte man auf dem Zettel erspähen, der bis kurz vor Konzertbeginn an der Kasse gefüllt werden konnte. Auf die Tasten schaffte es freilich nur eine kleine Auswahl. Die aber hatte Matthias Eisenberg wieder gekonnt vom Andante bis zum überbordenden Tutti in neue Kreationen verarbeitet und den wohlverdienten Applaus am Ende des Konzertes reichlich in Empfang nehmen können.

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Abschlusskonzert des 19. Markranstädter Musiksommers am 12. Oktober 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Eine lange gereifte Idee, eine Menge Idealismus und viel Arbeit, das waren die drei "Hauptzutaten" für das Abschlusskonzert des 19. Markranstädter Musiksommers, denn auf dem Programm stand Joseph Haydns großes Oratorium für Soli, Chor und Orchester «Die Schöpfung».
Haydns Komposition erzählt die Schöpfungsgeschichte in drei Teilen und bot, in Abkehr von der bis dahin überwiegend traditionellen Arien-Struktur, in diesem Oratorium dem Chorgesang mehr Raum. In gleicher Weise wie schon zu Haydns «Die Jahreszeiten» im Eröffnungskonzert 2018 stellte sich die Kantorei der Herausforderung und bereitete gemeinsam mit Solistin Heike Richter (Sopran), den Solisten Martin Krumbiegel (Tenor) und Gun-Wook Lee (Bass) und dem Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e. V. unter der musikalischen Gesamtleitung von Kantor und Dirigent Frank Lehmann den Konzertbesuchern ein berührendes Musikerlebnis, das auf vielerlei Art zu beeindrucken vermochte.
Das Publikum spendete lange Applaus und belohnte damit alle Mühen der Mitwirkenden. Ebenso gedankt sei an dieser Stelle auch einmal wieder Thomas Kauba für seine wunderbare Werkeinführung vorab im Weißbach-Haus und allen im Hintergrund Tätigen, die sich für die angenehme Atmosphäre für die Mitwirkenden vor Beginn des Konzertes engagieren.

hier die Pressemeldung dazu

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Herbstkonzert des 19. Markranstädter Musiksommers am 16. September 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Auf der Zielgeraden des 19. Markranstädter Musiksommers stand nun die vorletzte Veranstaltung, das Herbstkonzert am 16. September auf dem Programm.
Zu Gast in der St. Laurentiuskirche war Gerlinde Otto, Professorin an der Weimarer Musikhochschule.
Sie hatte ursprünglich die «Goldberg-Variationen» von Johann Sebastian Bach für ihr Klavierkonzert vorgesehen. Zwar machte sich letztlich eine Programmänderung erforderlich, jedoch stand das nun zur Aufführung kommende Repertoire in nichts nach. Gerlinde Otto hatte sich die Notenblätter des zweiten Teils von Bachs «Das Wohltemperirte Clavier» bereitgelegt, ein Programm, das sie bereits für eine international viel beachtete CD eingespielt hatte.
Ob in kraftvollen Klanggebirgen oder poetisch fließenden Noten, ausdrucksstark und in beeindruckender Präzision brachte Gerlinde Otto die Präludien und Fugen 1 bis 12 auf die Tasten. Dafür gab es nach dem letzten Ton viel Applaus von den begeisterten Konzertbesuchern.

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Sommerkonzert des 19. Markranstädter Musiksommers am 24. August 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Mit dem Sommerkonzert am 24. August war Halbzeit beim 19. Markranstädter Musiksommer und auf dem Programm standen in der St. Laurentiuskirche keine Unbekannten. Sonja Riedel (Klarinette), Antje Dietzmann (Viola) und Kantor Frank Lehmann an der Kreutzbach-Orgel hatten für dieses Konzert für Klarinette, Viola und Orgel einiges Neues mitgebracht. Zum einen waren es die kurzweiligen Zwischenmoderationen von Rainer Mlynarczyk und zum anderen hatte das Trio neue Stücke auf den Notenständern.
Zu Beginn erklang aber ein vielen Konzertbesuchern schon bekanntes Stück, das «Pièce en sol mineur» des französischen Komponisten Joseph Edoard Barat, der dieses romantische Stück, in Originalbesetzung für Klarinette und Klavier, im Jahr 1900 erstveröffentlichte.
Einen Schwerpunkt dieses Konzertes bildeten Werke Astor Piazzollas, der dem traditionellen argentinischen Tango ab Mitte der 1950er Jahre neue Impulse gab und dafür mit viel "Gegenwind" bedacht worden war. Nach dem «Siciliano» von Johann Sebastian Bach tauschte das Trio die Orgelempore gegen den Altarraum und Frank Lehmann die Orgel gegen das Klavier. Es folgte der «Dream No. 3» des 1966 in Deutschland geborenen und in Großbritannien aufgewachsenen Max Richter. Dieser „Traum“ entstammt dem ursprünglich für Klavier, Streicher, Elektronik und Gesang ohne Worte komponierten Werk SLEEP, das Richter als achtstündiges Schlaflied versteht. Moderator Rainer Mlynarczyk gab denn auch gleich Entwarnung, dass nicht das komplette Werk aufgeführt würde.
Nicht fehlen durfte mit «Playing Love» auch ein Stück Filmmusik von Ennio Morricone. Nach dem Piazzolla-Tango «Oblivion» (Das Vergessen) rundete schließlich der immer wieder gern gehörte «Coultergeist» des Nordiren Phil Coulter das Programm ab.
Viel Applaus gab es dann und mit Leonard Cohens «Hallelujah» als Zugabe wurden die Konzertbesucher in den sonnigen Spätnachmittag verabschiedet.

 

 
 
Frühlingskonzert des 19. Markranstädter Musiksommers am 22. Juni 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert
MDR Kinderchor und das SIGNUM saxophon quartet

Das diesjährige Frühlingskonzert war ja eigentlich fast schon ein Sommerkonzert, denn kalendarisch begann der schon einen Tag zuvor.
Mit „Songs und Tangos“ überschrieben, startete dieses Konzert nach der Begrüßung durch Kantor Frank Lehmann doch erst einmal eher klassisch mit dem «Einzug der Königin von Saba» von Händel in einer Bearbeitung für Saxophonquartett. Die Mädchen und Jungen des MDR Kinderchors waren nun zwar allen Konzertbesuchern präsent, jedoch drangen die Saxophonklänge zunächst nahezu diffus im Raum an die Ohren. Denn die vier Musiker des SIGNUM saxophon quartet hatten für ihre ersten Einsätze die Ilse-Rothe-Empore gewählt.
Begrüßt wurden die Zuhörer dann auch von Chorleiter Alexander Schmitt, der mit kleinen Moderationen durch das weitere Programm führte. Nach der klassischen Einstimmung, u. a. noch mit Werken von Johann Hermann Schein und Palestrina, wurde es jetzt rhythmischer und das SIGNUM saxophon quartet bot mit «Four for Tango» eine erste Interpretation von „Tango-König“ Astor Piazzolla.
Man merkte sofort, dass diese vier Jungs perfekt harmonieren. Und dies taten sie auch im Zusammenspiel mit dem MDR Kinderchor, der eindrucksvoll seinen Anspruch und seine Qualität unter Beweis stellte.
Der letzte Programmpunkt war Leonard Bernstein gewidmet. Aus der «West Side Story» erklangen die drei Klassiker Tonight, I feel pretty und America.
Es war eine wahre Freude, dass diese Projektzusammenarbeit des MDR Kinderchors mit dem 2006 gegründeten und international hoch gelobten SIGNUM saxophon quartet für ein Konzert in der St. Laurentiuskirche Markranstädt Station machte. Mit viel Applaus ging dieses Frühlingskonzert des 19. Markranstädter Musiksommers zu Ende.

 

 
 
Eröffnungskonzert des 19. Markranstädter Musiksommers am 11. Mai 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Wenig sommerliches Wetter mit Regen und kühlen Temperaturen ließ wohl manchen Konzertbesucher doch eher daheim bleiben und ebenfalls den Wetterkapriolen der vergangenen Tage geschuldet, musste wegen Erkrankung der Solistin Alba Scymanski leider Mozarts Oboenkonzert als Teil des Eröffnungskonzertes zum 19. Markranstädter Musiksommer entfallen.
Begrüßt wurden die Konzertbesucher dieses Mal von Kantor Frank Lehmann, der das Wort an Wolfgang Breitung weiter gab, dessen Komposition «Julia-Serenade» im Anschluss uraufgeführt werden sollte. Der in Jena beheimatete ehemalige Bratscher und Komponist ließ die Zuhörer einen kurzen Blick hinter die viersätzige Komposition nehmen, in der eine romantische Liebesgeschichte erzählt wird. Lieblich leichte Klänge von Klarinette und Fagott beschreiben eine schöne Parklandschaft, in die unter Streicherklängen die namengebende Julia tritt. Nach einem nächtlichen Reigen und der sich anschließenden Romanze mit einem plötzlich erscheinenden jungen Mann, ist der vierte Satz als Rondo angelegt und lässt die beiden wieder Abschied nehmen. Eine Geschichte ohne Happy End? Den Applaus des Publikums gab es auf jeden Fall trotzdem und Wolfgang Breitung dankte den Musikerinnen und Musikern des Orchesters des Sinfonischen Musikvereins Leipzig und ihrem Dirigenten Frank Lehmann.
Der bekam dann noch besondere Aufmerksamkeit, als nach dem «Adagio for Strings» von Samuel Barber Orchestermitglied Birgitta Braun ans Mikro trat und in ein paar Sätzen das 25-jährige Jubiläum als Dirigent dieses Orchesters thematisierte. Nach Dankesworten und guten Wünschen für viele weitere Jahre an der Spitze des Ensembles, nahm er aus den Händen der Vorsitzenden des Sinfonischen Musivereins Leipzig e. V., Birgit Nitzsche, das gemeinsame Geschenk – einen neuen Taktstock – entgegen.
Mit den Worten „Eigentlich ist man als Dirigent ja gewissermaßen ein Diktator, aber man wird auch noch gemocht. Vielleicht sollten sich manche Herren in der Welt ein Beispiel daran nehmen.“ machte er sich mit seinem Orchester wieder auf den Weg entlang der Notenlinien. So schloss das Eröffnungskonzert des 19. Musiksommers in St. Laurentius Markranstädt mit der unter der Spielfreude des Orchesters glänzenden 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die bei ihrer Premiere im Jahr 1814 das Wiener Publikum nicht so recht überzeugen konnte. Durch ihre Andersartigkeit im Vergleich zu den Sinfonien 1 bis 7 begeistert sie heute dennoch viele Klassikliebhaber umso mehr. Für rund 90 Minuten ließ einen diese Musiksommer-Eröffnung den draußen immer noch herrschenden Regen und die kühlen Temperaturen vergessen.

 

 
 
Station St. Laurentius Markranstädt bei der thematischen Wanderung am 4. Mai 2019, Foto: Th. Ufert

Der 4. Mai 2019 war wieder 7-Seen-Wandertag im Leipziger Neuseenland. Unter dem Motto „Faszination Orgel rund um den Kulkwitzer See“ war die Kirchgemeinde Markranstädter Land erneut Gastgeber für eine thematische Wanderung für Orgel- und Naturfreunde. Kantor Frank Lehmann hatte dazu vier der fünf Kirchstandorte der Gemeinde ausgesucht:
Lausen, Kulkwitz, Markranstädt und Miltitz.
Die Teilnehmer der recht schnell ausgebuchten Wanderung trafen sich, dem Regen und den Temperaturen trotzend, fast vollzählig an der Endstelle der Straßenbahnlinie 1 in Lausen.

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Konzert zur Passionszeit am 13. April 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Die nach Aschermittwoch beginnende Passionszeit, für viele Christen auch Fastenzeit und Zeit der Besinnung, des Nachdenkens über das eigene Leben, erinnert an die Leidensgeschichte Jesu bis zu seinem Tod am Kreuz und ist eine allgemein stille Zeit in den Kirchen. Die Altarbilder befinden sich in Verhüllung, Flügelaltäre sind geschlossen.
Am Vortag zum Palmsonntag, mit dem die Karwoche beginnt, erklang in der St. Laurentiuskirche das «Stabat Mater» von Giovanni Battista Pergolesi.

Der Kälte und Feuchtigkeit trotzend, hatten sich erwartungsfrohe Konzertbesucher aufgemacht und in die wohlig beheizten Bankreihen platziert. Sie wurden begrüßt von Pfarrer Michael Zemmrich, der ebenso herzlich die Mitwirkenden begrüßte, Katrin Bräunlich (Sopran), Estelle Haussner (Alt) und die Musikerinnen und Musiker des Laurentiusorchesters unter der Leitung von Kantor Frank Lehmann.
Pergolesis Komposition über den Text des wahrscheinlich im 13. Jahrhundert verfassten «Stabat Mater» ist unter den zahlreichen Vertonungen vieler teils bedeutender Komponisten wohl die berühmteste und nach seinem frühen Tod mit nur 26 Jahren jenes Werk, das ihn "unsterblich" machte. Es ist ein Werk, das trotz einer gewissen Leichtigkeit dennoch andächtig und berührend auf den Zuhörer trifft.
Das in kleiner Besetzung spielende Laurentiusorchester hatte diese Stimmung hervorragend auf die Streicherbögen bzw. auf die Tasten gezaubert. Besonders die Duette von Katrin Bräunlich und Estelle Haussner verzückten so manche Ohren. An drei ausgesuchten Stellen las Pfarrer Michael Zemmrich korrespondierende Passagen aus dem Johannes-Evangelium.
Nach einem Moment der Stille ging dieses Konzert mit dem Applaus der Zuhörer zu Ende.

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Für die Förderung bzw. Unterstützung des Markranstädter Musiksommers danken wir:

der Stadt Markranstädt, dem Kulturraum Leipziger Raum, dem Möbelhaus Markranstädt,
dem Förderverein zur Erhaltung der St. Laurentiuskirche e. V. und natürlich Ihnen als unsere Konzertbesucher.