St. Laurentiuskirche Markranstädt

Herzlich
willkommen

 

auf den Seiten des
Markranstädter Musiksommers!

 

Am 13. Mai startete mit dem Eröffnungskonzert der 17. Markranstädter Musiksommer.
Es wurde ein luftig leichter, beihnahe sommerlicher Auftakt zur diesjährigen Veranstaltungsreihe.

Interessant dürfte es sicher auch im folgenden Frühlingskonzert am 10. Juni 2017 um 16:00 Uhr werden. Toni Fehse (Trompete) und Jonas Wilfert (Orgel) haben nicht nur klassische, für diese Kombination komponierte Stücke ins Programm genommen. Sie widmen sich auch der Romantik. Bei ihren eigenen Bearbeitungen sind spannende Interpretationen entstanden, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ihr
Pfarrer Michael Zemmrich und
Kantor Frank Lehmann.

Leipziger Volkszeitung zum Musiksommer 2017

 

 

Rückblick

 

Eröffnungskonzert des Musiksommers 2017 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Am 13. Mai startete mit dem Eröffnungskonzert der 17. Markranstädter Musiksommer.
Zu Beginn erklangen zwei kurze Werke aus Franz Schuberts Schauspielmusik zu „Rosamunde“. Sie stimmten auf ein luftig leichtes, beihnahe sommerliches Konzert ein und besonders die Ballettmusik Nr. 2 dürfte als Klassiker vielen zum Ohrwurm geworden sein.

Danach betrat Solist Aitzol Iturriagagoitia den Altarraum. Es folgte nun das erste Mendelssohn-Bartholdy-Werk dieser Musiksommer-Eröffnung, das Konzert e-Moll für Violine und Orchester Opus 64. Dieses Stück klassisches Repertoire verkörpert in besonderer Weise Mendelssohns romantischen Kompositionsstil und die nahtlos ineinander übergehenden Sätze machen es zu einem runden Hörgenuss. Und mit dem von der erstklassigen Darbietung des Solisten beflügelten Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig stellte sich dieser zweifelsohne ein.
Mit lang anhaltendem Applaus rangen die Konzertbesucher dem Solisten schließlich eine Zugabe ab. Der hatte sich dafür das Presto aus Bachs g-Moll-Sonate ausgesucht.

Nach der Pause stand nun das zweite Stück Mendelssohn Bartholdys auf dem Programm. Die Noten der Sinfonie Nr. 4 A-Dur Opus 90 lagen bereit. Die mit „Italienische“ untertitelte Sinfonie vermittelt denn auch die einem Italiener gern zugeschriebene Leichtigkeit und Lebensfreude. Dies bewog sogar einen Konzern dazu, seinen Mineralwasser-Werbespot mit den Anfangstakten jener Sinfonie zu untermalen.
Über eine Absatzsteigerung des Mineralwassers ist wohl wenig bekannt, über die Beliebtheit der Sinfonie aber schon. Auch wenn Mendelssohn, wie zu lesen war, selbst lange nicht zufrieden war mit seinem Werk und viele Änderungen vornahm, so erfreut sich die 4. heute einer regelmäßigen Aufführung.
Die Musikerinnen und Musiker um Dirigent Frank Lehmann bewiesen mit ihrem Spiel erneut den künstlerischen Anspruch, dem sie sich über das einfache gemeinsame Musizieren in einem Laienorchester hinaus verschrieben haben. Honoriert wurde dies einmal mehr mit großem Applaus der Konzertbesucher und so traute sich auch die Sonne nach einer rundum gelungenen Musiksommer-Eröffnung noch einmal hinter den dunklen Wolken hervor.

 
Johannes-Passion in St. Laurentius Markranstädt 2017, Foto: Th. Ufert

Nach 2008 erklang sie wieder in der St. Laurentiuskirche im Konzert zur Passionszeit – Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245. Seinerzeit gastierte die Capella Fidicinia in unserer Kirche, dieses Mal erklang Bachs Werk unter eigener Beteiligung.

Die Kantorei Markranstädt hatte sich, verstärkt durch weitere Sängerinnen und Sänger, den Herausforderungen dieses großen Werkes gestellt. Gemeinsam mit den Solistinnen Heike Richter (Sopran), Claudia Maria Laule (Alt), den Solisten Kim Schrader (Tenor), Dirk Schmidt (Bass), Gun Wook Lee (Bass), der für den kurzfristig erkrankten Stephan Heinemann eingesprungen war, und dem Laurentiusorchester gestalteten sie ein bewegendes Musikerlebnis.

 

Für die Förderung bzw. Unterstützung des Markranstädter Musiksommers danken wir:

der Stadt Markranstädt, dem Kulturraum Leipziger Raum, dem Möbelhaus Markranstädt,
dem Förderverein zur Erhaltung der St. Laurentiuskirche e. V. und natürlich Ihnen als unsere Konzertbesucher.