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St. Laurentiuskirche Markranstädt

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Bei wenig sommerlichem Wetter fand nun am 11. Mai der 19. Markranstädter Musiksommer seine Eröffnung.
Wegen Erkrankung der Solistin Alba Szymanski (Oboe) musste das Konzert für Oboe und Orchester C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart leider entfallen.
An diesem Konzertnachmittag folgten nach der Uraufführung der «Julia-Serenade» Opus 8 von Wolfgang Breitung noch das «Adagio for Strings» von Samuel Barber und die Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 von Ludwig van Beethoven.

Das nächste Konzert des Musiksommers ist dann das Frühlingskonzert am 22. Juni 2019 unter dem Motto „Songs und Tangos“ mit dem MDR Kinderchor und dem SIGNUM Saxophone Quartett.

Gern laden wir Sie aber auch schon zu einem Sonderkonzert am Sonntag, 26. Mai 2019 um 19:00 Uhr mit der Kammersymphonie Leipzig ein. Dieses Konzert offeriert «einen italienischen Abend».
Wir bitten um Verständnis, dass an diesem Tag der Markt sehr wahrscheinlich nicht als Parkmöglichkeit zur Verfügung steht.

Wir würden uns freuen, sie dann wieder in der St. Laurentiuskirche begrüßen zu dürfen.

Ihr
Pfarrer Michael Zemmrich und
Kantor Frank Lehmann

 
 

Rückblick

 

Eröffnungskonzert des 19. Markranstädter Musiksommers am 11. Mai 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Wenig sommerliches Wetter mit Regen und kühlen Temperaturen ließ wohl manchen Konzertbesucher doch eher daheim bleiben und ebenfalls den Wetterkapriolen der vergangenen Tage geschuldet, musste wegen Erkrankung der Solistin Alba Scymanski leider Mozarts Oboenkonzert als Teil des Eröffnungskonzertes zum 19. Markranstädter Musiksommer entfallen.
Begrüßt wurden die Konzertbesucher dieses Mal von Kantor Frank Lehmann, der das Wort an Wolfgang Breitung weiter gab, dessen Komposition «Julia-Serenade» im Anschluss uraufgeführt werden sollte. Der in Jena beheimatete ehemalige Bratscher und Komponist ließ die Zuhörer einen kurzen Blick hinter die viersätzige Komposition nehmen, in der eine romantische Liebesgeschichte erzählt wird. Lieblich leichte Klänge von Klarinette und Fagott beschreiben eine schöne Parklandschaft, in die unter Streicherklängen die namengebende Julia tritt. Nach einem nächtlichen Reigen und der sich anschließenden Romanze mit einem plötzlich erscheinenden jungen Mann, ist der vierte Satz als Rondo angelegt und lässt die beiden wieder Abschied nehmen. Eine Geschichte ohne Happy End? Den Applaus des Publikums gab es auf jeden Fall trotzdem und Wolfgang Breitung dankte den Musikerinnen und Musikern des Orchesters des Sinfonischen Musikvereins Leipzig und ihrem Dirigenten Frank Lehmann.
Der bekam dann noch besondere Aufmerksamkeit, als nach dem «Adagio for Strings» von Samuel Barber Orchestermitglied Birgitta Braun ans Mikro trat und in ein paar Sätzen das 25-jährige Jubiläum als Dirigent dieses Orchesters thematisierte. Nach Dankesworten und guten Wünschen für viele weitere Jahre an der Spitze des Ensembles, nahm er aus den Händen der Vorsitzenden des Sinfonischen Musivereins Leipzig e. V., Birgit Nitzsche, das gemeinsame Geschenk – einen neuen Taktstock – entgegen.
Mit den Worten „Eigentlich ist man als Dirigent ja gewissermaßen ein Diktator, aber man wir auch noch gemocht. Vielleicht sollten sich manche Herren in der Welt ein Beispiel daran nehmen.“ machte er sich mit seinem Orchester wieder auf den Weg entlang der Notenlinien. So schloss das Eröffnungskonzert des 19. Musiksommers in St. Laurentius Markranstädt mit der unter der Spielfreude des Orchesters glänzenden 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die bei ihrer Premiere im Jahr 1814 das Wiener Publikum nicht so recht überzeugen konnte. Durch ihre Andersartigkeit im Vergleich zu den Sinfonien 1 bis 7 begeistert sie heute dennoch viele Klassikliebhaber umso mehr. Für rund 90 Minuten ließ einen diese Musiksommer-Eröffnung den draußen immer noch herrschenden Regen und die kühlen Temperaturen vergessen.

 

 
 
Station St. Laurentius Markranstädt bei der thematischen Wanderung am 4. Mai 2019, Foto: Th. Ufert

Der 4. Mai 2019 war wieder 7-Seen-Wandertag im Leipziger Neuseenland. Unter dem Motto „Faszination Orgel rund um den Kulkwitzer See“ war die Kirchgemeinde Markranstädter Land erneut Gastgeber für eine thematische Wanderung für Orgel- und Naturfreunde. Kantor Frank Lehmann hatte dazu vier der fünf Kirchstandorte der Gemeinde ausgesucht:
Lausen, Kulkwitz, Markranstädt und Miltitz.
Die Teilnehmer der recht schnell ausgebuchten Wanderung trafen sich, dem Regen und den Temperaturen trotzend, fast vollzählig an der Endstelle der Straßenbahnlinie 1 in Lausen.

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Konzert zur Passionszeit am 13. April 2019 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert

Die nach Aschermittwoch beginnende Passionszeit, für viele Christen auch Fastenzeit und Zeit der Besinnung, des Nachdenkens über das eigene Leben, erinnert an die Leidensgeschichte Jesu bis zu seinem Tod am Kreuz und ist eine allgemein stille Zeit in den Kirchen. Die Altarbilder befinden sich in Verhüllung, Flügelaltäre sind geschlossen.
Am Vortag zum Palmsonntag, mit dem die Karwoche beginnt, erklang in der St. Laurentiuskirche das «Stabat Mater» von Giovanni Battista Pergolesi.

Der Kälte und Feuchtigkeit trotzend, hatten sich erwartungsfrohe Konzertbesucher aufgemacht und in die wohlig beheizten Bankreihen platziert. Sie wurden begrüßt von Pfarrer Michael Zemmrich, der ebenso herzlich die Mitwirkenden begrüßte, Katrin Bräunlich (Sopran), Estelle Haussner (Alt) und die Musikerinnen und Musiker des Laurentiusorchesters unter der Leitung von Kantor Frank Lehmann.
Pergolesis Komposition über den Text des wahrscheinlich im 13. Jahrhundert verfassten «Stabat Mater» ist unter den zahlreichen Vertonungen vieler teils bedeutender Komponisten wohl die berühmteste und nach seinem frühen Tod mit nur 26 Jahren jenes Werk, das ihn "unsterblich" machte. Es ist ein Werk, das trotz einer gewissen Leichtigkeit dennoch andächtig und berührend auf den Zuhörer trifft.
Das in kleiner Besetzung spielende Laurentiusorchester hatte diese Stimmung hervorragend auf die Streicherbögen bzw. auf die Tasten gezaubert. Besonders die Duette von Katrin Bräunlich und Estelle Haussner verzückten so manche Ohren. An drei ausgesuchten Stellen las Pfarrer Michael Zemmrich korrespondierende Passagen aus dem Johannes-Evangelium.
Nach einem Moment der Stille ging dieses Konzert mit dem Applaus der Zuhörer zu Ende.

 

 
 

Für die Förderung bzw. Unterstützung des Markranstädter Musiksommers danken wir:

der Stadt Markranstädt, dem Kulturraum Leipziger Raum, dem Möbelhaus Markranstädt,
dem Förderverein zur Erhaltung der St. Laurentiuskirche e. V. und natürlich Ihnen als unsere Konzertbesucher.